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Missa Gaia – ein Grosser Gesang für Mutter Erde

Missa Gaia – ein Grosser Gesang für Mutter Erde
Musik

Sonntag, 26.03.2023

17:00 - 18:30 Uhr

Stadtkirche Stein am Rhein
Chirchhofplatz 14
8260 Stein am Rhein

Karte

Missa Gaia – ein grosser Gesang für Mutter Erde

Peter Roth, der begnadete Toggenburger Komponist und Musiker hat sich mit bald achtzig Jahren aufgemacht, eine Messe zu schreiben für Mutter Erde. Darin reflektiert und verdichtet er die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Jahre, die durch die Coronazeit noch verstärkt wurden: die ökologischen, sozialen, politischen Zustände, Entwicklungen und Einsichten, die laut nach einer Wende schreien.

Im Bewusstsein vieler Menschen ist die Erde ein Klumpen Materie und wir Menschen existieren und handeln entsprechend als isolierte Individuen, die den ganzen «Rest» als Umwelt erleben! Diese Sicht- und Lebensweise, die uns spätestens seit der Industrialisierung prägt und leitet, hat uns in eine beinahe aussichtslose Situation geführt, in der nicht nur das ökologische Gleichgewicht, sondern auch das Finanzsystem, das Gesundheitswesen, sowie unsere gegenwärtige religiöse Praxis offensichtlich zusammenzubrechen drohen. Noch reagieren wir mit Kampf und Kontrolle und dem grotesken Anspruch auf Verfügbarkeit jeglicher natürlicher Ressourcen. Doch täglich, ja stündlich wird uns klar vor Augen geführt: Diese gewohnte Strategie, ja letztlich rein rational gesteuerte,
patriarchale Haltung hat ausgedient und führt uns ins unabwendbare Verderben.

Die Missa Gaia vermittelt in Texten und Musik ein anderes Erleben, eine andere Sicht: Die Erde ist ein vernetztes System, ein intelligenter Organismus, ja ein fühlendes Wesen. Und wir Geschöpfe sind, in unserm eigenen Interesse zu Achtsamkeit und Kooperation mit dieser kreativen und Leben spendenden Mitwelt aufgerufen!


Weiterführende Informationen zum Schaffen des Komponisten:
www.vomzauberklang.ch
www.peterroth.ch


Missa Gaia - Ein grosser Gesang für Mutter Erde nach Texten von Hildegard von Bingen, Arendt, Dorothee Sölle, Beate Lambert u.a. von und mit Peter Roth

Uraufführung:
Sonntag, 27. November 2022, 17.00 Uhr
St. Gallen, Kirche St. Maria Neudorf

Weitere Aufführungen:
• Samstag, 3. Dezember 2022, 20 Uhr: Teufen AR, Evang. Kirche
• Sonntag, 4. Dezember 2022, 17 Uhr: Zürich, Grossmünster
• Sonntag, 8. Januar 2023, 17 Uhr: Degersheim, Kath. Kirche
• Sonntag, 26. März 2023, 17 Uhr: Stein am Rhein, Stadtkirche

Eintritt frei, grosszügige Kollekte erbeten.

Besetzung:

Frauenterzett
Kathrin Signer (Sopran)
Die Schweizer Sopranistin Kathrin Signer absolvierte 2019 ihren Bachelor am Landeskonservatorium Vorarlberg bei Dora Kutschi. Sie studiert bei Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste Master Performance. Erfahrung sammelte sie als Choristin bei den Bregenzer Festspielen und im Vorarlberger Landestheater.
Sarina Weber (Mezzosopran)
Die Schweizer Altistin studiert Gesang (Master Music Pedagogy - Gesang (Master Music Pedagogy - instrumentale/vokale Musikpädagogik - Klassik) an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist regelmässig als Solistin und Opernsängerin in Konzerten und mit verschiedenen Chören zu hören.
Margrit Hess (Alt)
In Lichtensteig aufgewachsen, lebt als Sängerin und Gesangslehrerin in Graz (A). Gesangsstudium an der Musikhochschule Winterthur, Lehrdiplom bei Lena Hauser, Konzertreifediplom bei László Polgár, CAS Singstimme an der Hochschule der Künste Bern, Meisterkurse z.B. bei René Jacobs. Intensive Beschäftigung mit Barockmusik, Sängerin in verschiedenen Kammermusikensembles. Als Solistin: Kirchenmusik, Liederabende, Opern, zeitgenössische Musik. www.margrit-hess.com

Geschwister Küng, Appenzell (Appenzeller-Original-Streichmusik)
Die Anfänge der Gruppe sind als Familienkapelle im Jahre 1991 zu finden. Das Ensemble besteht als «Appenzeller-Original-Streichmusik» aus Clarigna Küng (Violine 1), Philomena Aepli (Violine 2), Roland Küng (Hackbrett), Fabian Aschwanden (Viola), Matthieu Gutbub (Cello) und Peter Kosak (Kontrabass). www.geschwisterkueng.com

Tony Majdalani (Darabuca, Djembe, Hang und Berembao)
Geboren in Haifa, lebt und arbeitet Tony Majdalani seit vielen Jahren in Zürich als Musiker und Lehrer für Perkussion (Djembé) und Taketina. Einzel- und Gruppenunterricht sowie Kurse und Workshops in Kombination mit Bewegung und Tanz bilden seit Jahren seine Kerntätigkeit.

Klangeinspielungen
(Töne von Wind und Wasser, Stimmen von Walen, Delphinen, Vögeln und anderen Tieren)
Raumfüllende Klangeinspielungen durch den Tontechniker Pierre Bendel www.zackstudio.ch

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