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Luciano Biondini/Michel Godard/Lucas Niggli

Luciano Biondini/Michel Godard/Lucas Niggli
Pop/Rock/Jazz

Freitag, 09.10.2026

20:30 - 22:30 Uhr

Gems
Mühlenstrasse 13
78224 Singen (DE)

Internet: www.diegems.de
Karte

LUCIANO BIONDINI AKKORDEON
MICHEL GODARD TUBA/SERPENT/BASS
LUCAS NIGGLI DRUMS/PERCUSSSION

ITALIENISCH/FRANZÖSISCH/SCHWEIZERISCHE ZUSAMMENARBEIT
DER HÖHEPUNKT JAZZFESTIVAL SCHAFFHAUSEN 2026

Ein Dreiergespann “Italien-Frankreich-Schweiz”, das sich nicht in engen Bergtälern verirrt, sondern darüber hinweg surft, mit freier Sicht aufs Mittelmeer, sich über die Höhen und Tiefen dieser musikalischen Geografie hinweg swingt. Drei Virtuosen, die auch an und über die Grenzen gehen, was die Spieltechniken und Ausdrucksformen mit ihren Instrumenten anbelangt. LUCIANO BIONDINI (Akkordeon), MICHEL GODARD (Tuba/Bass) und LUCAS NIGGLI (Drums/Percussion) steuern eine Seelenmusik an, voller Energie, Poesie und auch feinem Witz. Ihre Kompositionen dienen als ideale Sprungbretter für die lustvollen Geschichtenerzähler, die diese Improvisatoren sind. Die drei Alleskönner verwischen die Genregrenzen zwischen Jazz, avancierter Folklore und Neuer Musik, ohne sie im bilderstürmenden Furor niederzureissen. Sie agieren nicht als kompromisslose Neutöner, sondern eher als freundliche Integratoren, die aus diversen Ressourcen schöpfen, um äusserst hörenswerte Sounds zu kreieren. Da kommt der Tango ebenso vor wie die Tarantella, Bach wie Coltrane, da wird erfrischend frei und fröhlich improvisiert, eine sagenhafte Technik als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. “Alpenländisch und zugleich mediterran, filigran gewoben und durchzogen von starken Melodien, angetrieben von ebenso kräftigen wie sensiblen, dabei oft komplexen Rhythmen, entwerfen die drei Musiker grosse Bögen – innerhalb der Stücke, aber auch in der Abfolge, die Themen von John Coltrane und Bach fliessend zu integrieren vermag. Keine Übersetzungen in ein swingendes Idiom, sondern herzliche Anverwandlungen, die sich Bach vorsichtig und respektvoll annähern, um ihn schliesslich kühn in einem iranischen Rhythmus tanzen zu lassen. Memorieren und erfinden gehen Hand in Hand, verbinden sich zu einem gemeinsamen Atem, finden zu einer Musik von grosser Leichtigkeit, gestalten die Zusammenkunft zu einem vor Freude vibrierenden Fest.” (Bert Noglik) CD-Tipp: “Le Sonnet Oublié” und “What is there, what is not” und “Fables of Time” alle auf dem schweizerischen Label Intakt.

Reservierung: [email protected]

Bühne
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