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LEWEIS und Max Bottini – «Die Dinge des Alltags und die Kunst»

LEWEIS und Max Bottini – «Die Dinge des Alltags und die Kunst»
Ausstellungen

Samstag, 26.09.2020 - Samstag, 24.10.2020

Mo: geschlossen
Di: geschlossen
Mi: geschlossen
Do: geschlossen
Fr: geschlossen
Sa: 14 bis 18 Uhr
So: 16 bis 22 Uhr

Haus zur Glocke
Seestrasse 91
8266 Steckborn

Internet: www.hauszurglocke.ch
Karte

Herbstausstellung mit LEWEIS und Max Bottini.

LEWEIS: wesen-t-lich
Es sind Orte und Menschen, mit denen die Künstlerinnen Renate Lerch und Jacqueline Weiss im Duo LEWEIS in Dialog treten. Estriche, Treibhäuser, Dorfplätze und Gruben werden für das Künstlerinnen-Duo über einen Zeitraum zum Atelier. Geschichten von damals und heute werden medial und materiell verarbeitet zu neuen, überraschenden Welten, welche LEWEIS zu Beginn ihrer Projekte nur erahnen.

Im Haus zur Glocke wird auf dem Dachboden eine Installation entstehen, in welcher die „Luftraumbrücke“ der Architekt/innen Weyell/Berner, als verbindendes Element zwischen den einzelnen Positionen aufgegriffen wird. Mit einer camera obscura und durch Fresnelinsen wird die Aussenwelt partiell in den erweiterten Innenraum gelenkt. Protagonist/innen aus dem „Gelben Heft“ der 30-60er Jahre erscheinen in der Szenerie als Fotografie; Projektionen, als bewegtes Bild in einem alten Fernseher oder als Luftraumwesen, verfremdet, uminterpretiert und szenisch verbunden.

Max Bottini: natura morta – der ungeschönte Alltag
Seit 2001 fotografiert Max Bottini täglich sein Gesicht. Mittlerweile sind es knapp 7000 Selbstporträts. Die Arbeit an den Selbstporträts ist eine Auseinandersetzung mit seinem eigenen Vergehen, die mit seinem Lebensende ihren Abschluss finden wird. Parallel zu den täglichen Porträts führt Max Bottini seit Jahren kleine Taschen- Agendas. Der Inhalt einer Agenda beschränkt sich auf zwölf doppelseitige Monatsblätter, wobei jedem Tag eine über beide Seiten verlaufende Tageszeile zugeordnet ist. Auf dieser knapp bemessenen Fläche finden sich Einträge verschiedenster Art, die unspektakuläre und nüchterne Einblicke in vergangene Lebenszeit gewähren.

Im Haus zur Glocke gibt Max Bottini zum ersten Mal einen Einblick in seinen Fundus. Seine Absicht ist es, in den Räumlichkeiten das Zusammenspiel zwischen den täglichen Porträts, Agenda-Einträgen sowie den damit verbundenen Energieaufwand sichtbar zu machen.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit einem Text von Anna Bürkli.

26.9.2020 - 24.10.2020 - | 14:00 - 18:00 | So
26.9.2020 - 24.10.2020 - | 16:00 - 22:00 | Sa

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