Freitag, 11.09.2026
20:30 - 22:30 Uhr
Gems
JULIA HÜLSMANN PIANO
EVA KRUSE BASS
EVA KLESSE DRUMS
HÉLOISE LEFEBVRE VIOLINE
SUSANNE PAUL VIOLONCELLO
ALINE FRAZÃO / LIVE MARIA ROGGEN
MICHAEL SCHIEFEL 3 x STIMME
„SONGS FOR DOUBLE TRIO AND THREE VOICES”
DIE GROSSE PIANISTIN MIT IHREM NEUSTEN PROJEKT
Ob im Trio, mit ihrem Quartett, im Duo mit Christopher Dell, solo oder in verschiedenen Grossformationen: Seit mehr als zwei Dekaden gehört die Pianistin JULIA HÜLSMANN zu den vielseitigsten, renommiertesten Jazzkünstlerinnen des Landes. Ihre Affinität zur Stimme und zum Gesang hat sich früh gezeigt, wie Kollaborationen mit Rebekka Bakken, Roger Cicero und Theo Blackmann belegen. Und doch entfaltet sich mit dem Julia Hülsmann Oktett eine ganz neue Facette der inzwischen 57jährigen Pianistin und Komponistin. Erstens generiert sie in der Instrumentierung mit EVA KRUSE am Bass und EVA KLESSE am Schlagzeug sowie mit der Geigerin HÉLOISE LEFEBVRE und der Cellistin SUSANNE PAUL Schnittmengen aus den Strukturen des klassischen Piano-Trios und des Jazz-Klavier-Trios. Zudem hat sie mit der Norwegerin LIVE MARIE ROGGEN, der Angolanerin ALINE FRAZÃO und dem Deutschen MICHAEL SCHIEFEL aussergewöhnliche Stimmen versammelt. Die steuern mit „Moonfish Dance” (Roggen), „Hora Azul” (Frazão) und „Iskele” (Schiefel) nicht nur hinreissende Signatur-Tracks bei, sondern wirken in manchen Arrangements von Hülsmann auch zusammen. Unfassbar gut auch Schiefels Interpretation von Ani DiFrancos „Up, Up, Up, Up, Up, Up” und Hülsmanns „You Come Back” (Text von Margaret Atwood). Nicht nur bei Roggens „Felicia´s Song” liegt hier eine Ahnung von Carla Bleys Geniestreich-Debüt „Escalator over the Hill” in der Luft. Hülsmanns pianistische Lyrik ist dann oftmals nur das berühmte Sahnehäubchen obendrauf. Das Magazin Jazzthetik vergab 5 Sterne für ihre CD „WHILE I WAS AWAY” (ECM).
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