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Ilna Ewers-Wunderwald (1875-1957) – «Grenzgänge»

Ilna Ewers-Wunderwald (1875-1957) – «Grenzgänge»
Ausstellungen

Sonntag, 20.09.2020 - Sonntag, 10.01.2021

Mo: geschlossen
Di: 10 bis 17 Uhr
Mi: 10 bis 17 Uhr
Do: 10 bis 17 Uhr
Fr: 10 bis 17 Uhr
Sa: 10 bis 17 Uhr
So: 10 bis 17 Uhr

Hesse Museum Gaienhofen
Kapellenstrasse 8
78343 Gaienhofen (DE)

Internet: www.hesse-museum-gaienhofen.de/
Karte

Ilna Ewers-Wunderwald (1875-1957) als Illustratorin, Übersetzerin und Autorin.

Das Hesse Museum Gaienhofen stellt Ilna Ewers-Wunderwald als Frau der Literatur vor und möchte damit zur Würdigung der erst vor kurzem wiederentdeckten Künstlerin beitragen.

Ilna Ewers-Wunderwald, 1875 als Caroline Elisabeth Wunderwald in Düsseldorf geboren, war nicht nur eine unkonventionelle beeindruckende Persönlichkeit sondern auch eine virtuose Malerin und Zeichnerin. Hervorzuheben sind ihre von Jugendstil und Symbolismus angeregten Entwürfe für Buchumschläge und Illustrationen, in denen die Autodidaktin einen ganz eigenen, detailverliebten bis skurrilen Bildkosmos entwickelte.
Sie gestaltete für französische Autoren und für den Schriftsteller und Bohemien Hanns Heinz Ewers - mit dem sie von 1901 bis 1912 verheiratet war - zahlreiche Bücher, die in hohen Auflagen gedruckt wurden. Der von ihr ins Deutsche übersetzte Roman „Mademoiselle Maupin“ von Théophile Gautier diente ihr gleichzeitig als Stilvorlage, sodass sie um 1900 rauchend, mit Kurzhaarschnitt und Herrenanzug das Bürgertum brüskierte. Sie verehrte den britischen Dichter und Illustrator Aubrey Beardsley und nahm zudem von ihren zahlreichen Reisen in ferne Länder vielfältigste Inspirationen für ihre Kunst auf.

Mit grafischer Präzision, aber ebenso einfühlsam wie originell arbeitete sie im Bereich der Buchgestaltung und für namhafte Zeitschriften, in denen sie neben Illustrationen auch mit Textbeiträgen vertreten war.
Seit den 20er Jahren zog sie sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück und geriet nahezu in Vergessenheit.
1930 brach sie zu einer Weltreise auf, von der sie 1937 zurückkehrte. Im Zuge der „inneren Emigration“ zog sich Ilna Ewers-Wunderwald 1939 an den Bodensee zurück. Bis September 1941 lebte sie auf der Insel Reichenau, danach in Allensbach, wo sie 1957 verstarb.

Ilna Ewers-Wunderwald ist auch vertreten in der Ausstellung „Beruf: Künstlerin! Zehn deutsche Malerinnen am Bodensee“, die die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz vom 9. Mai bis zum 30. August 2020 zeigt.

Eröffnung: Sonntag, 20. September 2020, 11.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 20. September 2020 - 10. Januar 2021

Eintritt 6.- EUR, ermässigt 5.- EUR


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