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Forum regional: Monika Rosenberger – «inMotion»

Forum regional: Monika Rosenberger – «inMotion»
Ausstellungen

Freitag, 16.11.2018 - Sonntag, 13.01.2019

Mo: geschlossen
Di: 14 bis 17 Uhr
Mi: 14 bis 17 Uhr
Do: 14 bis 17 Uhr
Fr: 14 bis 17 Uhr
Sa: 10 bis 18 Uhr
So: 10 bis 18 Uhr

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen (DE)

Internet: www.engen.de
Karte

Ausstellung

An den Bildern von Monika Rosenberger erkennt man gleich, dass die Malerin sich für den Prozess des Malens interessiert. Da sieht man die pure Freude an einem gestischen, an einem impulsiven Spiel mit der Farbe und der Form, man erlebt, wie die Künstlerin sich ohne intellektuelle Hürden und Hindernisse in das Bild hinein begibt. Es bricht aber kein anarchisches Chaos aus, sondern die ordnende Hand ist nach wie vor in der Komposition zu erkennen, und auch gegenständliche Elemente wie Boote, Ruder, Netze, Fischreusen und Menschen, manchmal auch Schrift oder andere Zeichen sind in die Werke eingefügt. Monika Rosenberger sagt selber, dass sie oft keine Bilder, keine Vorbilder im Kopf hat, bevor sie zu malen beginnt, sondern dass sie mit einem Gegenstand anfängt, und das Bild sich dann entwickelt und wächst. Sie begibt sich auf einen Weg, und das Ziel ist nicht vorhersehbar, es ist ein Spiel mit dem Unbekannten, und dabei kommen wunderbar feinfühlige und auf den ersten Blick lebensfrohe Endprodukte heraus.

Dennoch ist es nicht nur das Leichte, die Landschaft, die Freude an hellen Farben, das Licht des Südens, das positiv-bewegte und Spielerische, das ihre Kunst auszeichnet, denn es gibt auch durchaus ernste Themen, die sie in ihren Serien, so z.B. in der Serie „Menschenrechte“ verarbeitet. Hier werden existenzielle Bedürfnisse und Rechte des Menschen nach Freiheit, nach freier Ausübung von Meinung, von Versammlung, von Religion und anderes angesprochen. Da erkennt man vermummte Menschen oder Gitter, die wie Gefängnisse anmuten, Vögel, die frei werden, sperrige Barrieren, die Menschen in ihrer Freiheit einschränken. Und ist das Boot voller Menschen, von denen wir nur die Köpfe sehen und das an einem hellen Sandstrand angeschwemmt wird, nicht vielleicht eine Anspielung auf die vielen Flüchtlinge, die aus „unfreien“ Ländern nach Europa streben, um hier ihre Freiheit endlich leben zu dürfen ? Da geht es nicht mehr nur um ein Spiel, sondern da werden ernste Themen angesprochen, Ankunft und Abschied, Hoffnung und Traum, die uns alle angehen. (Ulrike Niederhofer)

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