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Farbe und Form – Künstler der Nachkriegszeit am Bodensee

Farbe und Form – Künstler der Nachkriegszeit am Bodensee
Ausstellungen
Berthold Müller-Oerlinghausen, Die Jünger von Emmaus, 1931, Bronze, Sammlung Kunstmuseum Singen, Foto Kuhnle & Knödler Design, Radolfzell, © Berthold Müller-Oerlinghausen

Sonntag, 08.07.2018 - Sonntag, 16.09.2018

Mo: geschlossen
Di: 14 bis 18 Uhr
Mi: 14 bis 18 Uhr
Do: 14 bis 18 Uhr
Fr: 14 bis 18 Uhr
Sa: 11 bis 17 Uhr
So: 11 bis 17 Uhr

Kunstmuseum Singen
Ekkehardstrasse 10
78224 Singen (DE)

Internet: www.kunstmuseum-singen.de
Karte

Mit einer HOMMAGE À BERTHOLD MÜLLER-OERLINGHAUSEN

Die Ausstellung “Farbe und Form. Künstler der Nachkriegszeit am Bodensee.“ setzt das Format der Sommerpräsentationen im Kunstmuseum Singen fort, die den Höri-Künstlern, ihrem Umfeld und der Kunst der klassischen Moderne am Bodensee vorbehalten sind. Mit der „Hommage à Berthold Müller- Oerlinghausen“, die als Sonderpräsentation in die Ausstellung eingebettet ist, nutzt das Kunstmuseum sein aktuelles „Jahr der Bildhauerei“ dazu, einen der wenigen Plastiker unter den Künstlern der Nachkriegszeit am Bodensee zu würdigen.

Die Werke der Höri-Künstler, die ab 1933 und im Krieg Zuflucht am Bodensee, insbesondere auf der Bodenseehalbinsel Höri fanden, wie auch weiterer „Emigranten im eigenen Land“ bilden den Kern der kunsthistorischen Sammlung des Singener Kunstmuseums. Das Kunstmuseum Singen stellt diese regelmäßig in
den Sommermonaten vor. Die aktuelle Sommerausstellung präsentiert mit rund 80 Arbeiten eine Auswahl an Gemälden, Aquarellen und Grafiken von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Julius Bissier und all jener Künstler, die die verfolgte Moderne an den Bodensee brachten.

Zugleich ist die Bodenseeregion in der Zeit nach dem Krieg nicht nur ein Refugium der Maler gewesen. Tatsächlich finden sich unter den Künstlern der Moderne, die ab 1933 Zuflucht am Bodensee fanden, auch einige Bildhauer, denen es gelang, sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Nachdem das Kunstmuseum Singen im Jahr 2014 dem Bildhauer Hans Kindermann (1911-1997) eine Einzelausstellung ausgerichtet hat, nutzt das Museum sein aktuelles „Jahr der Bildhauerei“ dazu, den Plastiker Berthold Müller-Oerlinghausen (1893-1979) im Rahmen seiner Sommerausstellung „Farbe und Form. Künstler der Nachkriegszeit am Bodensee.“ mit einer Hommage zu würdigen.


Parallel zur Ausstellung „Farbe und Form. Künstler der Nachkriegszeit amBodensee.“ zeigt das Kunstmuseum Singen die Ausstellung „Walter Becker (1893-1984). Traum und Wirklichkeit. Malerei und Grafik.“. Die Ausstellung veranschaulicht Walter Beckers eigenständigen Beitrag zur Kunst der Moderne im 20. Jahrhundert und beleuchtet die Biographie, Entwicklung und Rezeption des Gesamtwerks Beckers, die Parallelen zu derjenigen der Höri-Künstler aufweisen.

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