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Beni Bischof & fructuoso/wipf – Doppio II

Beni Bischof & fructuoso/wipf – Doppio II
Ausstellungen

Montag, 22.03.2021 - Sonntag, 20.06.2021

Mo: geschlossen
Di: 11 bis 17 Uhr
Mi: 11 bis 17 Uhr
Do: 11 bis 17 Uhr
Fr: 11 bis 17 Uhr
Sa: 11 bis 17 Uhr
So: 11 bis 17 Uhr

Museum zu Allerheiligen
Klosterstrasse 16
8200 Schaffhausen

Internet: www.allerheiligen.ch
Karte

Ausstellung

In der zweiten Ausgabe der Ausstellungsreihe «DOPPIO», welche das Museum zu Allerheiligen in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Schaffhausen realisiert, treffen Beni Bischof (*1976) und das aus der Region Schaffhausen stammende Künstlerduo fructuoso/wipf (*1987/1982) aufeinander.

«DOPPIO» steht für zwei künstlerische Positionen in einem Ausstellungsraum. Dabei stehen Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zum Kanton Schaffhausen jeweils Kunstschaffenden aus anderen Teilen der Schweiz oder dem nahen Ausland gegenüber. Für «DOPPIO II» konnte Kurator Julian Denzler den Künstler Beni Bischof (St. Gallen) und das Künstlerduo fructuoso/wipf (Schaffhausen/Zürich) gewinnen. Was verbindet ihre Arbeiten und worin liegt der Mehrwehrt dieser Kombination? Beiden Positionen gemeinsam ist die prozessorientierte dynamische Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, mit unterschiedlichsten Medien raumbezogen zu arbeiten. Inhaltlich haben sich zwei Themen als zentrale Verbindungselemente für das Doppel-Ausstellungsprojekt herauskristallisiert: die Frage nach dem Original eines Werks sowie nach Spielräumen von Autorschaft. Die Möglichkeiten des World Wide Web als Werkzeug und Recherchetool spielen in der Ausstellung eine wichtige Rolle. Die Ausstellung orientiert sich in ihrer poppigen Knalligkeit an der schnellen, bunten Wischkultur der Smartphone-Welt und stellt dabei zwangsläufig die Sehgewohnheiten in Räumen der Hochkultur in Frage. Die Künstler verbinden in ihren Arbeiten traditionelle Medien wie Fotografie, Malerei und Bildhauerei mit digitalen Parametern wie Fragment, Überfluss, Gleichzeitigkeit, Interaktion und Recycling.

Das Künstlerduo fructuoso/wipf besteht aus Rubén Fructuoso und Beat Wipf. Rubén Fructuoso wurde 1987 in Schaffhausen geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste und wurde 2011 mit dem ERNTE Kunstpreis ausgezeichnet. Beat Wipf wurde 1982 in Wildensbuch (Zürich) geboren. Im Anschluss an sein Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule Luzern war er unter anderem als Assistent von Albert Oehlen tätig. Seit 2012 arbeiten die beiden Künstler als Duo. Ihre Werke waren bei Einzelausstellungen im Raum für drastische Maßnahmen, Berlin (2020), dem oxyd, Winterthur (2018) sowie in der Galerie mera, Schaffhausen (2017) zu sehen. Das Duo nahm mehrfach an den Gruppenausstellungen ERNTE in Schaffhausen (2020, 2018) sowie an der Dezember-Ausstellung in Winterthur (2019, 2015) teil. Im Jahr 2016 wurden sie von der Stadt und dem Kanton Schaffhausen gefördert. Sämtliche Werke von fructuoso/wipf, die in der Ausstellung gezeigt werden, gehen auf die Entwicklung eines Online-Bildgenerators zurück. Hierfür hat das Duo ein Programm entwickelt, das aus eingespeisten Bildelementen eigenständig neue Zusammenstellungen kreiert.
Beni Bischof wurde 1976 in Widnau (St. Gallen) geboren. Nach dem Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung in Zürich folgte ein Grafik-Studium an der Schule für Gestaltung in St. Gallen, das er 2004 abschloss. Bischofs Werke waren unter anderem bei Einzelausstellungen im MASI Lugano (2020), im Museum Boijmans Van Beuningen Rotterdam (2016), im Fotohof Salzburg (2015) und in der Kunst Halle St. Gallen (2010) sehen. Der Kanton St. Gallen zeichnete Bischof im Jahr 2015 mit dem Manor Kunstpreis und 2012 mit einem Förderpreis aus. In den Jahren 2009 und 2010 erhielt er den Swiss Art Award. Die Ausstellung präsentiert Aquarelle und Malereien, bei denen er mit scharfem Humor und zahlreichen popkulturellen Referenzen auf ein Wechselspiel zwischen Text- und Bildelementen setzt. Neben mehreren kleinformatigen skulpturalen Arbeiten wird zudem ein Film zu sehen sein, der einen Eindruck von Bischofs Blick auf Internet gibt.

Bühne
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