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16. Schaffhauser Jazzgespräche 2019

16. Schaffhauser Jazzgespräche 2019
Worte
Sarah Chaksad

Samstag, 25.05.2019

13:00 - 18:00 Uhr

Sorell Hotel Rüden
Oberstadt 20
8200 Schaffhausen

Karte

Zusammenarbeit mit: Hochschule für Musik Basel/FHNW, Hochschule Luzern – Musik, Zürcher
Hochschule der Künste, Pro Helvetia und SONART

Wo sind die Frauen im Schweizer Jazz?

Seit 1990 alljährlich im Frühling und in diesem Jahr zum 30. Mal. Das Schaffhauser Jazzfestival ist der Inbegriff eines Jazz-Festes, welches den Schweizer Jazz breit gefächert präsentiert. Es gibt kein anderes Festival, das sich in vergleichbarer Weise, so konsequent und über den Risotto- und Röstigraben hinaus dem aktuellen Jazzschaffen unseres Landes widmet. Bei aller Freude darüber und dem vorhandenen Genderbewusstsein der Festivalmacherinnen und -macher zeigen die Zahlen in Bezug auf die Vertretung beider Geschlechter ein aufschlussreiches Bild:
2018 waren es 17 Konzerte, 14 Männer geführte Gruppen und drei mit weiblichem Lead, insgesamt 69 Musizierende davon 10% Musikerinnen (1 Big Band im Programm). 2016 mit Festivalschwerpunkt Frauen lauteten die Verhältniszahlen wie folgt: 13 Konzerte, 12 Leaderinnen, 51 Musizierende, 27% Musikerinnen. 2019 sind es 13 Produktionen, 4 davon von Frauen, total 74 Musizierende mit 8.5 % Musikerinnen. (Eine Brassband erhöht die Zahl der Musizierenden und den Männeranteil überproportional)

Auch wenn die Berechnungen nicht sehr genau sind, zeigen sie doch relativ klar eine Realität, die dem Jazz Istzustand 2019 entspricht und eine genaue Betrachtung fordert.

Mit Sarah Chaksad kuratiert seit der 14. Ausgabe der Schaffhauser Jazzgespräche 2017 eine Frau(erstmals) - vorher waren es drei Männer - den Dreijahresturnus. Sie will in ihrer dritten und letzten Sequenz Hintergründe der Gender-Realität in der Schweizer Jazzlandschaft von verschiedenen Seiten aus beleuchten und vor allem, möglichst ausserhalb gängiger Diskussionen, Fragen nach konkreten Schritten stellen. Wie kommt der Jazz in der Schweiz möglichst rasch zu einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis? Ihre persönliche musikalische Arbeit als Saxophonistin und Komponistin in verschiedenen Ländern Europas lässt Sarah Chaksad authentisch und nahe an der Realität forschen.

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